Häufige Fragen

Darf man den verstorbenen Menschen zu Hause aufbahren?
Ja. Auch Menschen, die nicht zu Hause gestorben sind, können noch einmal dorthin überführt werden. Die private Umgebung kann den Abschied sehr erleichtern. Die Dauer der Aufbahrung hängt vom Bestattungsrecht des jeweiligen Bundeslandes ab. Für die warme Jahreszeit stelle ich Ihnen gerne ein mobiles Klimagerät für Ihre Wohnung zur Verfügung. Sollten Sie sich wegen auftretender Veränderungen Sorgen machen, so fragen Sie - es gibt oft eine Lösung.


Wird jeder Tote gewaschen? Wer macht das?
Die meisten Toten werden nicht mehr gewaschen und müssen dies auch nicht. Die Totenwäsche ist ein Abschiedsritual, das heute von keinem Bestattungsinstitut mehr routinemäßig vollzogen wird. Ich übernehme diesen Dienst gern für Sie. Selbstverständlich dürfen Sie beim Waschen und Anziehen sowie beim Einbetten dabei sein oder mithelfen - oder Sie tun dies allein und lassen sich von mir helfen - ganz so, wie es Ihnen wichtig ist.

Was darf man in den Sarg mit hinein geben? Darf der Tote eigene Kleidung tragen?
Grundsätzlich ist für eine Bestattung nur das erlaubt, was nicht umweltschädlich ist. Bei einer Erdbestattung werden die Grenzen weniger eng gesetzt, als bei einer Feuerbestattung, besonders in Bezug auf eigene Kleidung. Die Kulanz ist abhängig von der jeweiligen Friedhofsverwaltung bzw. der Leitung des Krematoriums. Gerne bringe ich für Sie in Erfahrung, ob und wie Ihre Wünsche zu realisieren sind.


Darf ich den Toten fotografieren?
Ja. Fotos und Zeichnungen oder auch Handabdrücke auf Papier oder in Ton können wichtige Erinnerungsgegenstände sein.


Wie viel kostet eine Bestattung?
Nach Schätzung der Verbrauerschutzorganisation Aeternitas kostet in Deutschland eine durchschnittliche Bestattung etwa 4.500 bis 5.000 Euro. Diese Kosten setzen sich aus vielen Faktoren zusammen:

Zu den Friedhofsgebühren (Grab, Öffnen und Schließen der Gruft, Trägerdienste, Friedhofsunterhalt, Einäscherung inkl. Urne, Nutzung der Friedhofskapelle), Kosten des Bestattungsinstitutes (Bereitschaftspauschale, Erledigung der Formalitäten, Überführung, Hygienische Versorgung und Einbetten, Sarg, Urne, Sterbewäsche, Trauerfeier) und den behördlichen Auslagen (Sterbeurkunde, Genehmigung zur Feuerbestattung) kommen weitere Kosten, z.B. für Trauerkarten, Zeitungsanzeige, Blumenschmuck, Musiker/-innen, Trauerrede, Kaffeetafel und Grabstein hinzu.

Gerne erstelle ich Ihnen einen detaillierten Kostenvoranschlag, der Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, und auf Wunsch auch den Vergleich zu anderen Anbietern mit einbezieht. Je nach Ihren Vorstellungen und Wünschen kann der Kostenrahmen unter dem Durchschnitt bleiben, aber auch darüber hinaus gehen.


Kann ich auch auf einem Friedhof meiner Wahl beerdigt werden?
Dies hängt von der jeweiligen Friedhofssatzung der Kommune ab, die für Ihre/n Verstorbene/n zuständig ist. Gerne erfrage ich die von Ihnen gewünschten Informationen oder stelle den Kontakt zu den zuständigen Behörde her.


Dürfen auch konfessionsfreie Verstorbene auf dem Friedhof beerdigt werden?
Ja, jeder Mensch darf auf dem Friedhof seiner Wohngemeinde beerdigt werden, unabhängig der Religionszugehörigkeit.


Welche Möglichkeiten gibt es, um eine Trauerfeier zu gestalten?
Wenn Sie die Abschiedsfeier mit der Urne gestalten, ist im Prinzip alles möglich - mit dem Sarg gibt es einige Einschränkungen. Auch lassen manche Friedhöfe nicht jede Form zu. Immer möglich sind Lieblingslieder von Kassette oder CD, persönliche Dekorationen und eine eigene Trauerrede, um nur einige Beispiele zu nennen. Es ist meist nur eine Frage des Gesprächs mit den Zuständigen.
Suchen Sie einen Ort für die Feier, der Ihnen entspricht und Ihnen gut tut, ob Kirche, Gaststätte oder eine Waldlichtung. Entscheiden Sie sich für eine Form, die Ihnen hilft, Abschied zu nehmen und wieder ins Leben zu finden. Gerne unterstütze ich Sie bei der Suche.

Darf ich den Sarg/die Urne/den Grabstein individuell gestalten?
Ja. Es stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können zum Beispiel den Sarg bemalen oder ihn selbst zimmern, oder etwa ein Sargtuch batiken oder nähen. Auch die Urne können Sie gestalten: z.B. bekleben, bemalen, töpfern, aus Rattan flechten oder aus Holz drechseln. Sie dürfen auch den Grabstein selbst entwerfen und behauen. Zu diesem Zweck besteht eine Zusammenarbeit mit Kunsttherapeuten, die Ihnen eine kompetente gestalterische Beratung und eine fachkundige handwerkliche Begleitung bieten. Auf manchen Friedhöfen gibt es Einschränkungen im Material oder in der Gestaltung von Urne, Sarg oder Grabstein. Gerne besorge ich Ihnen die entsprechenden Informationen und helfe Ihnen, Ihre Vorstellungen zu verwirklichen.


Kann ich bei der Verbrennung dabei sein?
Viele Krematorien ermöglichen eine Abschiednahme am Sarg auch bei der Verbrennung und begleiten Sie dabei. Sie können dann sehen, wie der Sarg in den Ofen eingebracht wird und Feuer fängt. Dies kann ein sehr wichtiger Moment für den Abschied sein. Gerne begleite ich Sie auf diesem Weg.

Kann ich sicher sein, dass in der Urne wirklich (nur) die Asche des Verstorbenen ist?
Ja! Streng genommen ist in der Urne kaum Asche, sondern die Kalkreste aus den Knochen und Schlackenstoffe. Der Sarg, die Wäsche und evtl. Beigaben verbrennen weitgehend rückstandsfrei. All dies ist in der Urne. Sie können sicher sein, dass sich alle Reste des Einäscherungsvorgangs in der Urne befinden - und nur diese.


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